Sadnighaus
Sadnighaus

Die schönsten Wanderwege in der Asten

 

Im Astental finden sowohl der geruhsame Wanderer als auch der anspruchsvolle Bergtourist geeignete Wanderziele. Hier finden Sie eine Auswahl der beliebtesten Wanderwege:

 

1. Naturlehrweg Astner Moos

 

Ausgangspunkt: Sadnighaus, 1876 m, Parkplatz am Ende der Astnertalstraße.
Gehzeit: ca. 1 Stunde
Höhenunterschied: ca. 100 m
Charakteristik: leichte Wanderung, jedoch festes Schuhwerk empfohlen, weil stellenweise feucht!

 

Route: Vom Sadnighaus folgt man einem Steig hinunter auf den Fahrweg. Bald geht es über den Astenbach auf die andere Talseite, wo der Weg weiter taleinwärts zur Bartler Alm führt. Von dort folgt man dem Fahrweg talauswärts zurück zum Sadnighaus.

 

2. Rundweg über die Astner Almen

 

Ausgangspunkt: Sadnighaus, 1876 m, Parkplatz am Ende der Astnertalstraße.
Gehzeit: 1 - 1 ½ Stunden
Höhenunterschied: ca. 200 m
Charakteristik: leichte Wanderung, auf breiten Wegen.

 

Route: Vom Sadnighaus folgt man dem Fahrweg taleinwärts zur Bartler Alm. Dort weist eine Tafel den weiteren Weg zu den Hütten der Kröllalm, wo man sich wieder talauswärts wendet. Der Weg führt nur über die weiten Hänge der Astner Almen zurück zum Sadnighaus. Die Wanderung kann auf dem aussichtsreichen Höhenweg zum Ghf. Glocknerblick fortgesetzt werden. Dafür werden etwa zweieinhalb Gehstunden einschließlich des Direktweges zurück zum Sadnighaus benötigt.

 

3. Panoramaweg Glocknerblick - Moharkreuz (2454 m)

 

Ausgangspunkt: Sadnighaus oder Ghf. Glocknerblick
Gehzeit: ca. 1 Stunde ab Glocknerblick bzw. 2 ½ Stunden ab Sadnighaus
Höhenunterschied: 400 bzw. 600 m
Charakteristik: leichte alpine Wanderung, festes Schuhwerk erforderlich.

 

Route: Vom Sadnighaus folgt man zunächst dem beschilderten Steig in Richtung Ghf. Glocknerblick. Dieser trifft alsbald auf einen Fahrweg, dessen Kehren man weiter aufwärts verfolgen oder über einen Steig abkürzen kann. Nach der letzten Kehre (Wegtafel) begeht man den nun nahezu ebenen Fahrweg bis zum Ghf. Glocknerblick. Hier eröffnet sich einem ein beeindruckendes Panorama auf die Berge jenseits des Mölltales. Beherrschend erheben sich gegenüber in der Schobergruppe der Große Friedrichskopf (3134 m) und dahinter das Petzeck (3283 m). Über allem thront aber in nordwestlicher Richtung der Großglockner. Das Moharkreuz, unser nächstes Ziel, ist von hier auch schon einzusehen. Der Pfad steigt nun spürbar an und führt vorbei an letzten vereinzelten Bäumen und über Hochweiden direkt zu einem der schönsten Panoramaplätze der Hohen Tauern. Anhand der aufgestellten Pulttafeln wird die umliegende Bergwelt erklärt.

 

4. Mohar 2604 m

 

Ausgangspunkt: Sadnighaus
Gehzeit: ca. 3 Stunden auf den Gipfel
Höhenunterschied: ca. 750 m
Charakteristik: Unschwierige alpine Wanderung, die jedoch aufgrund ihrer Länge und des zu überwindenden Höhenunterschiedes bereits ein gewisses Maß an Kondition erfordert - insbesondere wenn eine Überschreitung angestrebt wird.

 

Route: Vom Sadnighaus folgt man der schon beschriebenen Route zum Moharkreuz. In einer halben Stunde erreicht man über den weiterführenden Steig ohne Probleme den Gipfel des Mohar. Für den Rückweg zum Sadnighaus bietet sich eine reizvolle Überschreitungsmöglichkeit. Man folgt hierzu dem nordöstlich abwärtsziehenden Steig ins Göritzer Törl. Über Almwiesen und durch Hochwald leitet der Pfad erst flacher, dann wieder steiler werdend auf den Fahrweg hinab. Diesem folgen oder über die markierten Abkürzungen wieder hinab zum Sadnighaus. Für diesen Abstieg sind insgesamt 1 ½ - 2 Stunden zu veranschlagen.

 

5. Goldberbauweg Waschgang - Kluidscharte

 

Ausgangspunkt: Sadnighaus
Gehzeit: ca. 2 ½ Stunden
Höhenunterschied: ca. 700 m
Charakteristik: unschwierige alpine Wanderung, jedoch festes Schuhwerk unbedingt erforderlich.

 

Route: Vom Sadnighaus auf der bereits beschriebenen Route in knapp zwei Stunden ins Göritzer Törl. Hier beginnt der Waschgang, welcher uns binnen einer halben Stunde in die Kluidscharte (2546 m) führt. Nördlich absteigend erreicht man in etwa 5 Minuten die sehenswerten verfallenen Stollenanlagen. Es ist geplant, in den nächsten Jahren einen Stollen zu sanieren und als Schaustollen zu adaptieren. Für trittsichere, konditionsstarke Wanderer bieten sich zwei reizvolle Fortsetzungen an.

Wer nicht auf sein beim Sadnighaus oder Glocknerblick parkendes Auto angewiesen ist, dem sei ein eindrucksvoller, aber anstrengender Abstieg nach Döllach ans Herz gelegt. Man folgt hierzu dem markierten Stieg, der auf halbem Wege zwischen Göritzer Törl und Kluidscharte über die Kluidalm ins Zirknitztal führt.

Südlich unterhalb der Kluidscharte (2546 m) beginnt ein Steig, der zunächst das weithin sichtbare Kreuz auf der Stellhöhe ansteuert und in der Folge die Hochweiden der Rudenalm erreicht (ca. eine Stunde). Er trifft hier auf den Anstieg zum Stellkopf.

 

6. Stellkopf (2851 m)

 

Ausgangspunkt: Sadnighaus
Gehzeit: ca. 3 ½ Stunden
Höhenunterschied: ca. 1000 m
Charakteristik: unschwierige Bergtour, die jedoch aufgrund von Länge und Höhenunterschied eine gewisse Ausdauer erfordert; durchgängig markiert, aber im oberen Teil steiglos; bei Nässe nicht zu empfehlen.

 

Route: Vom Sadnighaus auf bereits beschriebener Route zur Kröllalm. Eine Wegtafel weist die Richtung in den Hochkessel der Rudenalm. Man folgt zunächst dem Steig linksseitig des Baches aufwärts und erreicht, an der letzten Almhütte vorbei, ebeneres Gelände. Gegen das Butzentörl (2714 m) steigt der Pfad wieder steiler an und verliert sich schließlich im Mattengelände, so daß in der Folge nur noch "Steinmandeln" die richtige Route weisen. Das Gelände bietet jedoch keine ernsthaften Probleme, so daß der aussichtsreiche Gipfel des Stellkopfes über seinen flachen Südwestrücken bald erreicht ist. Für den Rückweg wird dieselbe Route empfohlen.

 

7. Makernigspitze (2644 m)

 

Ausgangspunkt: Sadnighaus
Gehzeit: ca. 3 Stunden
Höhenunterschied: ca. 800 m
Charakteristik: unschwierige Bergtour, jedoch besonders ab Schobertörl Trittsicherheit für den sehr steilen Schlußanstieg erforderlich!

 

Route: Vom Sadnighaus folgt man dem Weg am Astner Moos vorbei zur Bartler Alm. Dort weist eine Tafel den Weg zum Schobertörl. In zahlreichen Kehren gewinnt der Steig an Höhe und erreicht bald die schön gelegene Hütte der Burgstalleralm. In der Folge wandert man flacher zum Schobertörl (2360 m; Wegtafel; Abstieg zur Fraganter Hütte möglich). Über eine steile Schuttrinne ersteigt man eine Schulter und erreicht schließlich über einen sehr steilen felsdurchsetzten Grashang den exponierten Gipfel.

 

8. Sadnig (2745 m)

 

Ausgangspunkt: Sadnighaus
Gehzeit: ca. 3 ½ Stunden
Höhenunterschied: ca. 900 m
Charakteristik: alpine Bergtour, die besonders im oberen Teil Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordert (Schwierigkeitsgrad I)

 

Route: Vom Sadnighaus folgt man dem Weg zur Bartler Alm, wo der teilweise steile Aufstieg über die Lindleralm auf den Kabitzenbühel (2282 m) beginnt. Man steigt in der Folge weniger steil weiter in die Sadnigscharte (2484 m), wo der schwierigere Teil des Anstiegs beginnt. Man durchsteigt bald ein Blockfeld, welches erhöhte Trittsicherheit erfordert. Kurz vor dem Gipfel erfordern zwei kurze Kletterstellen noch einmal vollste Aufmerksamkeit, dann ist der aussichtsreiche Gipfel, der zum Namensgeber für die gesamte Gruppe wurde, erreicht. Der Abstieg kann auch über den Kabitzenbühel zum Sadnighaus erfolgen.

 

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